Gewähltes Thema: Die Kunst des Reise-Storytellings meistern. Willkommen auf unserer Startseite für alle, die Reisen nicht nur erleben, sondern erzählen wollen – lebendig, respektvoll, berührend. Lass dich inspirieren, probiere neue Techniken aus und teile deine Stimme mit einer neugierigen Community.

Stimme und Perspektive finden

Deine Erzählstimme ist dein Kompass. Sie bestimmt, ob du als Beobachterin, Mitreisender oder Mitgestalter sprichst. Probiere Ich-, Du- oder erzählerische Distanz aus und frage dich: Welche Perspektive trägt die stärkste, ehrlichste Wahrheit?

Zeigen statt erklären

Anstatt zu schreiben, dass eine Stadt „lebendig“ ist, zeige ihr Pulsieren: die quietschenden Straßenbahnen, das Schnauben des Marktes, das Kribbeln in deinen Knien nach dem Hügel. Details öffnen Türen, in die Lesende eintreten möchten.

Konflikt, Wandel, Bedeutung

Ohne Reibung bleibt Reiseprosa glatt. Beschreibe Umwege, Missverständnisse, kleine Wagnisse. Zeige, was sich in dir verändert. Frage dich am Schluss: Warum hätte diese Geschichte sonst erzählt werden müssen? Schreib es auf – und teile es.

Dramaturgie: Vom ersten Bild zum Nachklang

Beginne mitten in der Bewegung: ein Nachtzug, der ruckt; eine Tür, die aufschwingt; eine unerwartete Frage am Grenzschalter. Ein starker Einstieg fängt Neugier ein und verspricht eine Reise, die weiter will.

Recherche, Respekt und Ethik unterwegs

Feldnotizen, die tragen

Schreibe Gerüche, Dialogschnipsel, Uhrzeiten, Preise, Wetter, Geräusche. Skizziere Wegkarten im Rand. Lege ein System an: Sterne für Szenen, Kreise für Fakten. Teile deinen Notiz-Hack mit uns – wir lernen gern dazu.

Sensible Darstellung

Menschen sind keine Kulisse. Frage, ob du zitieren darfst, schreibe Namen korrekt, respektiere Grenzen. Zeige nicht, was verletzen könnte. Erkläre Kontexte, ohne zu vereinfachen. Und lade Leser ein, respektvoll mitzudiskutieren.

Fakten prüfen, Mythen zähmen

Gegencheck mit Lokaljournalen, Museen, Fahrplänen, historischen Guides. Falsche Jahreszahlen oder erfundene Anekdoten schwächen Vertrauen. Notiere Quellen in Klammern, damit du später verifizieren kannst. Teile deine Lieblingsquellen im Kommentar.

Sprache, Stil und Rhythmus

Kurze Sätze stolpern wie Kiesel. Lange tragen wie Flüsse. Kombiniere beide. Lies laut. Schneide Füllwörter. Spüre, wo die Luft fehlt. Poste eine Vorher-Nachher-Passage und hol dir Feedback aus der Community.

Sprache, Stil und Rhythmus

Notiere Redewendungen im Original und übersetze behutsam. Kürze auf das Wesentliche, halte Pausen sichtbar. Ein echter Satz am Kiosk erzählt oft mehr als ein Absatz Beschreibung. Teile deine Lieblingsbegegnung mit uns.

Fotoessays, die führen

Baue eine Sequenz: Establishing Shot, Detail, Gestik, Abschluss. Halte Licht und Linien im Blick. Schreibe Captions, die Kontext geben, statt zu wiederholen. Teile eine Mini-Serie und sammle Rückmeldungen zur Reihenfolge.

Audio-Skizzen im Feld

Zwanzig Sekunden Marktatmo, Glocken, eine ferne Durchsage – Ton speichert Temperatur. Notiere Ort und Gefühl. Füge kurze Transkripte an. Verlinke deine Aufnahme und frage Leser, welches Bild sie im Kopf hören.

Karten als Story-Frames

Markiere Wendepunkte, nicht jeden Schritt. Verknüpfe Orte mit Zitaten. Zeige die Umwege. Eine gute Karte erzählt Wahl und Zufall. Poste deinen Map-Screenshot und frage nach alternativen Routen deiner Leserinnen.

Persönliche Stimme und wiederkehrende Motive

Vielleicht suchst du Flussquellen, Nachtmärkte oder alte Bahnhöfe. Ein Faden schafft Tiefe über Jahre. Erzähl uns dein Motiv und abonniere Updates, um ähnliche Stimmen in der Community zu entdecken.

Persönliche Stimme und wiederkehrende Motive

Plane Skizzen, Rohfassungen, Feinschliff. Reserviere Schreibfenster nach Sonnenaufgang oder Zugfahrten. Kleine, regelmäßige Schritte schlagen die perfekte, nie begonnene Reportage. Teile deinen Plan – wir teilen Vorlagen zurück.

Überarbeiten, Titeln, Veröffentlichen

Streiche schöne Sätze, wenn sie die Bewegung hemmen. Lass jedoch das eine Bild, das dich gefunden hat. Lege Versionen an, atme, kehre zurück. Teile eine Schnittstelle und frage, ob Rhythmus oder Sinn gewinnt.

Überarbeiten, Titeln, Veröffentlichen

Ein guter Titel verspricht Handlung, nicht Klick. Der Teaser setzt die Szene; das Bild fokussiert eine Geste. Teste zwei Varianten mit deiner Leserschaft. Bitte um Stimmen in den Kommentaren – wir zählen mit.
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